Posts tagged ‘Webkram’

23/08/2008

SUOMI-ROKKS

Das eh schon großartige Musikportal Laut.de bietet seit einigen Monaten einen noch viel großartigeren Dienst an. Es ermöglicht jedem Nutzer, seinen eigenen Webradiosender zu betreiben. Die Musik, die dort zum Einsatz kommt, sucht der Betreiber aus dem Laut.fm-Pool aus, den er auch selber mit Musik von seiner Festplatte bestücken kann. Laut.fm protokolliert genau, welche Songs wie oft zum Einsatz kamen und führt die anfallenden GEMA-Gebühren entsprechend ab. Rechtlich bewegt man sich so als Betreiber seines Radios auf sicheremTerrain.

Nun präsentiere ich also SUOMI-ROKKS. Wie der Sendername schon unverblümt andeutet, gibt es unter der Adresse laut.fm/suomi-rokks nun reichlich finnische Rockmusik auf die Ohren. Teils auf Finnisch und teils auf English. Mal melodiös und mal kraftvoll direkt. In typischer Radiomanier darf ich auch großspurig verkünden: „Das Beste der Achtziger, Neunziger und die Hits von heute!“.

Wie bei jedem üblichen Radiosender auch gibt es keine öffentliche Playlist und man kann die Titel auch nicht überspringen. Ist bei SUOMI-ROKKS im Gegensatz zu so manchem herkömmlichen radio aber auch absolut unnötig! Ihr könnt den Sender wahlweise auf der Website hören, ihn in einem kleinen Widget abspielen oder auch mit jedem üblichen Mediaplayer aufrufen.

Bei der ersten Song-Auswahl bin ich auf ein grandioses Stück aus dem Jahr 1980 gestoßen. Als kleine Kostprobe hier also Maukka Perusjätkä – Vaatteet:

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27/01/2008

Radio Days

Seit längerer Zeit bin ich bereits begeisterter Nutzer von lastfm und meine Begeisterung hat sich noch deutlich gesteigert als ich vor einigen Tagen folgende Begrüßungsmeldung dort fand:

„As of today, you can play full-length tracks and entire albums for free on the Last.fm website.

Something we’ve wanted for years—for people who visit Last.fm to be able to play any track for free—is now possible. With the support of the folks behind EMI, Sony BMG, Universal and Warner—and the artists they work with—plus thousands of independent artists and labels, we’ve made the biggest legal collection of music available to play online for free, the way we believe it should be.

Full-length tracks are now available in the US, UK, and Germany, and we’re hard at work broadening our coverage into other countries. During this initial public beta period, each track can be played up to 3 times for free before a notice appears telling you about our upcoming subscription service. The soon-to-be announced subscription service will give you unlimited plays and some other useful things. We’re also working on bringing full-length tracks to the desktop client and beyond.“

Das ist doch mal eine erfreuliche Meldung, insbesondere wenn einem ein Tool wie No23 Recorder bekannt ist, das den Output der Soundkarte abgreift und als MP3 in beliebiger Qualität auf dem Rechner speichert. ID3-Tags kann man ebenfalls vor Beginn der Aufnahme definieren. Etwas zeitaufwändig ist das bei einem Album mit 10 bis 15 Tracks natürlich schon, aber halt auch eine ebenso günstige wie legale Möglichkeit seinen Musikkatalog zu erweitern. Ganz leer gehen die Künstler dabei auch nicht aus, werden sie doch pro angespieltem Song bezahlt. Das erinnert mich dann so ein wenig an meine Jugendtage, in denen ich vor dem Radiorecorder saß und mir die Top-Hits der Schlagerrallye oder von Mal Sondock’s Hitparade auf Musikkassette aufnahm. Tja, irgendwann kommt halt alles wieder.

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23/12/2007

Micro-Sanomat

Dem einen oder anderen ist sicher in den letzten Wochen bereits das neue Widget in der Sidebar aufgefallen. Die Web2.0-Szene ist immer noch in Goldgräberstimmung und läßt sich dauernd was neues einfallen. Ein heißer Trend ist das sog. Microblogging. Die Blogeinträge in einem solchen Microblog sind auf 160 Zeichen begrenzt, also genau der Zeichenanzahl, die man auch für eine SMS zur Verfügung hat, was schon darauf hindeutet, dass der Microblogger stets kurz und knackig mitteilen kann was er gerade anstellt. Im Prinzip also eine höchst überflüssige Geschichte, die trotzdem boomt wie nur was. Es gibt zwei führende Microblog-Hoster, Twitter und Jaiku. Besonders Jaiku-Accounts sind begehrt und rar seit bekannt wurde, dass die ursprünglich finnische Firma von Google übernommen wurde. Ich nutze dieses Microblogging nun um immer mal wieder um kurz zwischendurch mitzuteilen mit welchen spannenden Projekten (Einkaufen, Spazierengehen, Faulenzen…In der Nase bohren) ich gerade beschäftigt bin, ohne dafür gleich einen eigenen Blogeintrag anzulegen.

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28/10/2007

Ssang in Second Life

Second Life? Da war doch mal was. Gab es darum nicht zu Beginn des Jahres einen ausgewachsenen Medienhype? Egal ob Spiegel, Focus oder Stern-TV, kaum ein Magazin, das uns nicht staunend bis fasziniert explodierende Nutzerzahlen nannte und in Second Life nicht weniger als die Zukunft des Internets am Horizont aufziehen sah. Angeblich gab es Leute die in dieser virtuellen Welt als DJ oder Turnschuhdesigner ihr reales Monatseinkommen locker übertrafen. Doch schon nach ca. zwei Monaten wurden solche vermeintlichen Erfolgsstorys langweilig und die nun im Zusammenhang mit Second Life meistgenannten Begriffe waren „Illegales Glücksspiel“ und „Kinderpornografie“. Mittlerweile ist das mediale Interesse jedoch gänzlich eingeschlafen. Von einem echten Boom kann nicht gesprochen werden, die Zahl derer, die sich einen kostenpflichtigen Premiumaccount leisten soll sogar rückläufig sein. Mittlerweile ist mein PC mit genügend Arbeitsspeicher ausgestattet und ich kann mir mein eigenes Bild machen.

Mein Avatar heißt Ssang Seomun, was zunächst mal lächerlich klingt, aber nicht weiter schlimm ist, da meine neuen Nachbarn in Second Life eigentlich alle etwas merkwürdige Namen tragen. Ssangs Aussehen erinnert an eine Art Cyber-Punk, wie man ihn sich in einem Film wie Blade Runner vorstellen könnte. Zunächst mal ist er verblüfft darüber, dass die Welt in Second Life doch ziemlich leer ist. Wo sind denn all die anderen Avatare? Wahrscheinlich kennt er noch nicht die Places-To-Be und kommt sich deshalb etwas verloren vor. Glücklicherweise kann ich ihm behilflich sein, erinnere ich mich doch an einen Auftritt Reiner Calmunds bei Stern-TV, in dem er vollmundig die Eröffnung von Callis Island verkündete. Ich bemühe die Suchfunktion von Second Life, werde schnell fündig und teleportiere Ssang auf die Insel des rührigen vollschlanken RC. Im Zentrum der Insel steht unübersehbar ein Fussballstadion, neumodisch Arena genannt, das auf Ssang direkt eine gewisse Anziehungskraft ausübt. Beim Betreten des Stadions, pardon, der Arena, wird er von einem Guide freundlich begrüßt. Auch wird ihm direkt Hilfe zur ersten Orientierung angeboten, die er jedoch zunächst mal dankend ablehnt. Scheinbar ist er mir ziemlich ähnlich. Im Eingangsbereich ist eine Bar und tatsächlich haben sich dort bereits einige Avatare niedergelassen um über die eine oder andere Belanglosigkeit zu plaudern. Zu solcher Art von sozialer Interaktion ist Ssang noch nicht bereit und so zieht er es vor, erst mal die virtuelle Torwand unter Beschuss zu nehmen. Den ersten Treffer kommentiert dann tatsächlich RC’s Stimme im unverwechselbaren rheinischen Sing-Sang, „Na endlisch hasse mal einen jetroffen!“. Dermaßen verausgabt setzt sich Ssang nun doch an die Bar und lauscht den Berichten über das kürzlich beendete Oktoberfest auf Callis Island. Es muss wohl hoch her gegangen sein, als jedoch erzählt wird, dass Olaf Henning und Waldi Hartmann auch da waren, ist er dann doch froh dieses Event verpasst zu haben. Gut erholt schwingt sich Ssang nun in die Luft, fliegen kann er nämlich auch, und betrachtet die Insel des Dicken von oben. Schöne Strände, ein Vereinsheim und Callis privates Haus entdeckt er dabei, entschließt sich jedoch diese Attraktionen erst bei einem nächsten Besuch genauer zu besichtigen.

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15/09/2007

German Bloggers bei Facebook

Seit einger Zeit ich bin ich ja, wie berichtet, bei Facebook unterwegs und in letzter Zeit mit immer mehr Spaß daran. Dort gibt es für jede Wichtigkeit und Nichtigkeit eine eigene Gruppe und so machte ich mich auf die Suche nach der Gruppe der deutschen Blogger. Nun ist es nicht völlig auszuschließen, dass ich zu dusselig war, aber ich habe eine solche Gruppe einfach nicht gefunden. „Selbst ist der Mann!“, dachte ich mir und habe sie kurzerhand selbst gegründet. Alle hier mitlesenden Blogger, sind nun also herzlich eingeladen sich der Gruppe „German Bloggers“ anzuschließen. Nachbarin Chikatze ist auch schon da. Also bis bald!?!

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05/07/2007

Wandelnde Litfaßsäule

Ach, so ein Besuch im Tattoo-Studio ist doch immer wieder sehr entspannend. Ab jetzt betreibe ich aggressives Freibad-Marketing:

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13/03/2007

13.03.2007

Das nenne ich ja mal so richtig krank: ein freier Tag und um 04:30h liege ich im Bett mit der sicheren Gewißheit, dass ich nicht mehr in den Schlaf zurückfinden werde. Was nun? Einfach nur so rumliegen und WDR5 hören erschien mir nicht verlockend. Also dachte ich mir „warum nicht den PC anwerfen und mal mein Myspace-Profil auf Vordermann bringen?“. Gesagt, getan und das Ergebnis ist nun zu bewundern:

Besonders stolz bin ich hier auf meine selbst geknipsten Hintergrundbilder! Die Frage, wozu so ein Myspace-Profil eigentlich gut sein soll, konnte ich mir allerdings immer noch nicht abschließend beantworten. Also nutze ich es ab jetzt einfach mal als so eine Art persönliche Musik-Website mit all meinen Favourite-Bands und deren Musikvideos.

So langsam merke ich allerdings, dass meine Nacht zu kurz war. Jetzt um 11:00h könnte ich wunderbar einpennen. Wenn mich nur dieses schöne Wetter nicht so fürchterlich unter Druck setzen würde! Wann wird’s denn endlich wieder Herbst?

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08/02/2007

08.02.2007

Momentan läuft bei mir nix ohne Musik. Meinem neuen Walkman-Handy sei Dank! Stets die dollsten Songs auf die Ohren. Auch online treibe ich mich momentan vornehmlich auf Musikseiten herum. Neben den üblichen Seiten wie Visions, laut.de oder dem NME, habe ich nun auch noch Fabchannel entdeckt. Hier kann man sich ausgewählte Live-Konzerte anschauen und diese komplett oder Track für Track nach einer eigenen Playlist in sein Blog integrieren. Mal schauen ob es funktioniert:

Ist etwas aufwändig. Man muss im HTML-Code rumpfuschen und so was geht bekanntlich gerne in die Hose! So offensichtlich auch hier. Kann an WordPress liegen oder an Fabchannel. Dass es an mir liegt ist natürlich kategorisch ausgeschlossen! Also hat sich meine Begeisterung für Fabchannel auch schon wieder gelegt.

Eine ganz tolle Neuerung gibt es aber bei Visions. Die veröffentlichen jetzt wöchentlich ein e-paper. Das ist wirklich toll gemacht. Informativ und schön multimedial. Darin habe ich auch gestern erfahren, dass im kommenden Juni Perl Jam in Düsseldorf spielen werden. Wenn ich nicht so ein Konzertmuffel wäre, dann könnte mich das direkt reizen die lebenden Grunge-Legenden mal live zu sehen. Besonders nach ihrem tollen neuen Album aus dem letzten Jahr. Aber 60€? Damit hält man ’ne Familie auch schon wieder ’ne Weile am Futtern!

Und sonst? Seit gestern ist Hanna zu Besuch und ich habe vier Tage frei! Welch ein Luxus schon wieder. Heute Abend geht’s mit Elmar Billard spielen und am Samstag gehe ich zum zum absoluten Oberhammer-Spitzenspiel Fortuna-VfL Osnabrück.

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Blogged with Flock

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22/08/2006

Way Back (Tanya Stephens)

Wozu Nachtschichten doch gut sein können. Beim eher unmotivierten Surfen ergab ein Klick den nächsten und so stieß ich auf eine Website, die mich jetzt unheimlich fasziniert. Die Wayback Machine macht eine Zeitreise durch das Internet der letzten zehn Jahre möglich. Nach Eingabe der gewünschten URL sieht man alle verfügbaren Kopien der entsprechenden Seite. Das klappt nicht immer perfekt, so manches Bild und manches Grafikelement bleibt schon mal auf der Strecke, aber das schmälert den Spaß an der Reise in die Vergangenheit gar nicht. Ich finde das ebenso unglaublich, wie auch ein wenig beängstigend. Tatsächlich finden sich auch diverse Kopien meiner ehemaligen Homepage, die von 2001 bis Ende 2003 online war:

(inkki.de vom 18.04.2003)

Desweiteren bin ich auch noch auf eine Filmkritik zu „My Big Fat Greek Wedding“ gestoßen, die ich Anfang 2003 für die damalige Homepage meines Bruders geschrieben habe. Passenderweise wurde dieser Film ja gestern Abend bei SAT1 gezeigt. Ich habe ihn mir gestern natürlich nicht noch mal angetan, denn ich fand ihn schon damals ganz und gar unerträglich wie ihr HIER gerne noch mal nachlesen könnt.

Auch dieses hübsche kleine Animated GIF, das ich damals als Banner für Elmars HP gebastelt habe, habe ich wiedergefunden:

Das Internet hat scheinbar doch ein sehr gutes Gedächtnis.

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16/08/2006

The Writer (UFO)

Na nu? Microsoft veröffentlicht Live Writer eine kostenlose Software, die das Bloggen komfortabler machen soll und nicht exclusiv mit Windows Live, sondern auch z.B. mit Livejournal, Blogger oder wie in diesem Fall: WordPress funktioniert? Das muß ich natürlich sofort ausprobieren.

Das Eintippen des Textes funktioniert ganz offensichtlich und netterweise kann ich dabei auch direkt im Bloglayout arbeiten. Schön. Nun will ich mal versuchen ein Foto einzubauen. Zunächst mal eins, das auf meiner Festplatte liegt:

Ich habe die Möglichkeit das Bild in Größe und Ausrichtung beliebig zu verändern und kann ausserdem sogar einige rudimentäre Veränderungen am Foto vornehmen, wie z.B. Schärfen,Weichzeichnen, Verwischen. Super. Ich kann einen Link einfügen und Rahmen und Stil verändern. Sehr überzeugend!

Nun will ich mal ein Bild von einer anderen Website einbinden:

Das ging auch ganz einfach. Solche Webbilder kann man dann allerdings nicht weiter bearbeiten. Ich kann nur die Position, Größe und Ausrichtung verändern und einen Link einfügen. Ist aber ja ausreichend.

(Diese Koff-Red Flaschen sehen übrigens ultracool aus! Muß ich beim nächsten Finnlandtrip unbedingt probieren.)

Besonders reizvoll finde ich nun die Option eine Karte in mein Posting einzubinden. Ich kann wählen zwischen Strassenkarte und Satellitenbild. Also zunächst mal eine Straßenkarte:

View map

Okay, offensichtlich kann ich nur einen Link zu einer Karte einfügen. Mmmhh, schade eigentlich. Und wie sieht es mit dem Satellitenbild aus?

View map

Aha, wieder nur ein Link. Das finde ich wirklich schade. Oder gibt es vielleicht doch die Möglichkeit die Karten direkt einzubinden und ich weiß nur nicht wie’s geht? Auch möglich. Ich werde mal forschen.

Nachtrag nach dem Upload: Das Karten-Feature ist unbrauchbar. Ich hatte Düsseldorf Unterbilk markiert, angezeigt werden jedoch irgendwelche Kuhdörfer in der Walachei!

Vor der Veröffentlichung habe ich mit Hilfe eines Plug-ins nun die Möglichkeit Tags einzufügen. Das ist also eine deutliche Verbesserung gegenüber WordPress.com, wo das leider nicht möglich ist.

Insgesamt bin ich von Live Writer aber doch recht angetan. Die Oberfläche ist angenehmer als die von WordPress.com und insbesondere das Einfügen von Bildern funktioniert deutlich komfortabler. Ich werde den Live Writer zunächst mal benutzen. Vielleicht entdecke ich ja noch das eine oder andere Feature, das das Tool noch empfehlenswerter macht als es eh jetzt schon ist.

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