Posts tagged ‘Tipps’

03/07/2008

Zoo-Check

Der „Stern“ hat wieder mal Deutschlands Zoos unter die Lupe genommen und ein Ranking erstellt, das für junge Familien besonders interessant ist. Zuletzt waren wir im Krefelder Zoo, der einen guten elften von 27 Plätzen erreicht hat. Zurecht wird hier aber darauf hingewiesen, dass die Seelöwen unter ziemlich diskussionswürdigen Bedingungen leben. Ein liebloses Becken, dass kleiner ist als so mancher Swimming-Pool der Zoobesucher muß ihnen als Lebensraum reichen. Ansonsten waren die Tester des „Stern“ aber recht zufrieden und diesen Eindruck kann ich als Laie auch bestätigen.

Sehr gefreut habe ich mich über den sensationellen dritten Platz für den Zoo in Wuppertal. Dort gibt es neuerdings ein Löwengehege, das man als revolutionär bezeichnen kann. Es ist so weitläufig, dass man die Tiere zwar nur schwer zu Gesicht bekommt, man kann sich dafür aber sicher sein, dass sich die Raubkatzen dort wohlfühlen und es ihnen auf ihren Streifzügen nicht langweilig werden wird. Das Urteil des „Stern“ kann ich auch hier nur unterschreiben und jedem einen Besuch in Wuppertal empfehlen.

Echte Realsatire wird dem Zoobesucher in Dresden geboten, wo einem die Krokodile mit einem Gedicht von Emanuel Geibel nähergebracht werden sollen:

„…Gewöhnlich fress ich Mohrenfleisch und Sonntags manchmal einen Türken.“

Schön, dass man sich hier bei der Beschreibung der Tiere nicht weit vom Lebensumfeld des Dresdner Publikums entfernt hat.

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25/06/2008

Qype: Unbehaun Eiscafé in Düsseldorf

DuesseldorfCafesCafes

Zumeist muss man sich gleich den Vorwurf der Frevelei gefallen lassen, wagt man es, nicht in die Jubelchöre über Unbehauns Eis einzustimmen.

Dass hier auf die Zugabe jeglicher Art von künstlichen Zusatzstoffen verzichtet wird ist zunächst mal sehr löblich. Allerdings sollte man dann auch eine andere Möglichkeit finden der kühlen Schleckerei Geschmack einzuhauchen. Den Unbehauns gelingt das leider ncht so richtig. Zu dünn kommt der Vanille- oder Schokoladengeschmack rüber und zu ähnlich schmecken die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen letztendlich. Es ist mit Sicherheit nicht das beste Eis in Düsseldorf, was hier verkauft wird, es wird jedoch in den definitiv schönsten Bechern verkauft. Dieses zurückgenommene schwarzweisse Design im Stile von Kaiser Wilhelms Zeiten hat nun wirklich was!

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25/06/2008

Qype: Bäckerei Gelhäut in Düsseldorf

Duesseldorf

Hier winkt der mehlbestäubte Bäcker seiner Kundschaft aus der Backstube freundlich zu, was schon mal insofern erwähnenswert ist, als dass heutzutage kaum ein Angestellter einer sog. Bäckerei überhaupt noch mit Mehl in Berührung kommt. Die Bäckerei Gelhäut ist kein Backshop und auch keine Franchise-Filiale, die Bäckerei Gelhäut ist schlicht und einfach eine Bäckerei, wie es sie vor zehn bis fünfzehn Jahren noch in jedem Viertel gab.
Dass der Bäckermeister sein Handwerk gelernt hat merkt man seinen Produkten dann auch an. Besonders zu empfehlen sind die dezent-würzigen Winzerbrötchen und der Mandelstuten. Der Stuten wird hier übrigens auch noch scheibenweise verkauft, was Rentner wie Bettelstudenten gleichermaßen erfreut. Überhaupt kann sich diese Bäckerei preislich hervorragend gegen die Filialisten behaupten und ich möchte hoffen, dass der Bäcker Gelhäut mit seinen sympathischen Damen hinter der Theke, den Unterbilkern noch sehr, sehr lange erhalten bleiben wird.

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25/06/2008

Qype: Thesing Bäckerei in Düsseldorf

Duesseldorf

Die Chancen ein normalgroßes Brötchen zu bekommen stehen in dieser Filiale bestenfalls bei 50%. Ständig schaufeln die Verkäuferinnen schuldbewußt ein bis zwei Brötchen zusätzlich in die Tüte, garniert mit dem Satz: "Die sind heute etwas kleiner.". Offensichtlich wird der Backautomat hier stets mit viel zu hoher Temperatur betrieben so dass die Brötchen zwar sehr schnell braun werden, aber dafür nur maximal 70% der normalen Größe erreichen. Dementsprechend schmecken sie dann auch. Kruste zu hart und innen noch gar nicht fertig.
Großartig auch der Ausspruch einer Verkäuferin: "Die normalgroßen schmecken aber gar nicht so gut wie die Kleinen.". Na dann Guten Appetit!

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24/06/2008

Thesing backt kleine Brötchen

Ein Tag ohne Frühschicht beschert mir stets den Luxus, frische Brötchen zum Frühstück zu haben. Wenn Jesper in den Kindergarten gebracht werden muß bietet es sich an, die Brötchen auf dem Rückweg bei der Bäckerei Thesing mitzubringen. Sie liegt direkt an der Bilker Kirche, also mittenmang auf meinem Weg. Das Problem mit eben dieser Bäckerei ist nun aber, dass man dort mit einer ziemlich großen Wahrscheinlichkeit keine normal-großen Brötchen bekommt. Ich weiß nicht, wie die das dort schaffen, aber die Brötchen sind stets so klein, dass die Verkäuferinnen als Entschuldigung unaufgefordert ein oder zwei Brötchen mehr einpacken als man bestellt hat. Heute ist mir dann aber doch mal der Geduldsfaden gerissen.

Ich: Fünf Brötchen bitte.

Verkäuferin 1: Ich packe eins mehr ein, die sind heute etwas kleiner.

Ich: Nein danke!

Verkäuferin 1: Wie…nein danke?

Ich: Ich möchte nicht sechs kleine sonden fünf normale Brötchen. Dann nehme ich eben gar keins.

Verkäuferin 1: Am frühen Morgen hatten wir noch große, aber dann kam eine Bestellung über 100 Brötchen und jetzt haben wir nur noch die Kleinen.

Ich: Erzählen Sie mir doch nichts. Das ist hier doch ständig so. Mindestens jedes dritte Mal wenn ich hier bin haben sie keine normalen Brötchen.

Verkäuferin 1: Ja, das ist leider so.

Verkäuferin 2 (mischt sich ein): Schauen Sie mal. Das ist ein normal großes Brötchen, aber die schmecken gar nicht so gut wie die Kleinen.

Verkäuferin 1: Tja, so ist das leider.

Ich: Wenn Sie nur zu kleine Brötchen oder normal-große, die nicht schmecken haben, dann gehe ich ab jetzt lieber direkt zu einem richtigen Bäcker!

Die versammelte Kundschaft hat mich sicher in Gedanken zu einem fürchterlichen Querulanten und Miesepeter ernannt, das war mir aber völlig egal. Ab jetzt mache ich halt den Umweg zum nächsten Bäcker auf der Friedenstrasse und brauche mich nicht mehr am frühen Morgen aufzuregen.

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10/05/2005

Nick sei Dank

Über die Qualen der Nachtschichten habe ich mich ja kürzlich bereits ausgelassen. Einen positiven Aspekt haben sie aber allemal. In Ermangelung von Alternativen (Fernsehen gibt’s nicht und private Internetnutzung ist nur im kleinen Rahmen erlaubt seit unser Traffic explodiert ist. Verdacht: Kollege Richter hört(e) Webradio) komme ich wenigstens mal zum Lesen.
Olympisches Feuer“ von Liza Marklund habe ich diese Nacht endlich beendet. Hat einiges Durchhaltevermögen gekostet. Die Story war okay, aber sprachlich war es nicht so beeindruckend und logisch auch nicht immer. Beispiel gefällig?
„Mit einem Mal ertönte Mozarts vierzigste Symphonie, der erste Satz jaulte in elektronischen Tönen irgendwo in der Finsternis. Ihr Mobiltelefon! … Sie war die einzige in der Stadt, die dieses Klingelzeichen hatte, Typ 18 auf Nokia 3110.“
Also, bin ich jetzt zu doof oder die Marklund? Wieso sollte sie die einzige in der Stadt mit diesem Ringtone sein und wenn sie es wirklich wäre, wie sollte man’s wissen? Ich glaube sie ist zu doof.
Nun konnte ich also „31 Songs“ von Nick Hornby anfangen. Er schreibt in der Form von kurzen Essays über seine persönlichen Perlen der Popmusik. Ganz interessante Mischung, von Rod Stewart über Santana und Led Zeppelin bis zu Röyksopp. So 100% begeistert bin ich noch nicht davon. Ist ehrlich gesagt ziemlich viel Laberei, er schweift gerne mal ab. Natürlich muß man die Lieder kennen über die er schreibt und darum habe ich die SD-Card meines Palms mit allen Titeln bestückt, die ich irgendwo finden konnte, und konnte so nach jedem Kapitel das passende Lied dazu hören. Nach dem neunten Kapitel ist es passiert. Eine neue Liebe trat in mein Leben. Ganz ruhig Inkki, rein musikalisch gesehen natürlich:

„Aimee Mann – I’ve Had It“

Was für ein wunderschönes Lied! Was für eine tolle Stimme! Leider habe ich überhaupt kein Talent Musik zu beschreiben, da hilft also nur eins: selber anhören, zack zack!
Gehört hatte ich schon mal von Aimee Mann, der Film „Magnolia“ basiert wohl auf Liedern von ihr. Vielleicht sollte ich mir den Film mal anschauen. Ganz sicher muss ich aber unbedingt mehr von ihr hören. Wie gut, dass mein Guthabenkonto bei allofmp3.com noch nicht erschöpt ist.
Ein weiteres sehr schönes Lied: „Teenage Fanclub – Your Love Is The Place Where I Came From“. Locker, leicht und angenehm „unintellektuell“. Wenn ich mal wieder bei nem privaten Songcontest teilnehme, wie z.B. dem Intermezzo von Yanni, dann sollte ich diesen Song ins Rennen schicken. Wie könnte den jemand nicht mögen? Zu diesen Songwettbewerben werde ich demnächst mal etwas mehr schreiben.
So langsam lohnt es sich auf die Uhr zu gucken. In ’ner knappen Stunde wird Susan mich ablösen und dann kann ich mich endlich lang hinlegen. Mein Kreuz schmerzt nämlich tierisch. Gut dass ich jetzt mal wenigstens einen Tag frei habe.

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01/05/2005

Gerhard Richter

This exhibition in the museum K20 in Düsseldorf ends in may and was absolutely worth visiting! Posted by Hello

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