Posts tagged ‘Finnisch’

24/12/2008

Frohe Weihnachten – God Jul – Hyvää Joulua

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23/08/2008

SUOMI-ROKKS

Das eh schon großartige Musikportal Laut.de bietet seit einigen Monaten einen noch viel großartigeren Dienst an. Es ermöglicht jedem Nutzer, seinen eigenen Webradiosender zu betreiben. Die Musik, die dort zum Einsatz kommt, sucht der Betreiber aus dem Laut.fm-Pool aus, den er auch selber mit Musik von seiner Festplatte bestücken kann. Laut.fm protokolliert genau, welche Songs wie oft zum Einsatz kamen und führt die anfallenden GEMA-Gebühren entsprechend ab. Rechtlich bewegt man sich so als Betreiber seines Radios auf sicheremTerrain.

Nun präsentiere ich also SUOMI-ROKKS. Wie der Sendername schon unverblümt andeutet, gibt es unter der Adresse laut.fm/suomi-rokks nun reichlich finnische Rockmusik auf die Ohren. Teils auf Finnisch und teils auf English. Mal melodiös und mal kraftvoll direkt. In typischer Radiomanier darf ich auch großspurig verkünden: „Das Beste der Achtziger, Neunziger und die Hits von heute!“.

Wie bei jedem üblichen Radiosender auch gibt es keine öffentliche Playlist und man kann die Titel auch nicht überspringen. Ist bei SUOMI-ROKKS im Gegensatz zu so manchem herkömmlichen radio aber auch absolut unnötig! Ihr könnt den Sender wahlweise auf der Website hören, ihn in einem kleinen Widget abspielen oder auch mit jedem üblichen Mediaplayer aufrufen.

Bei der ersten Song-Auswahl bin ich auf ein grandioses Stück aus dem Jahr 1980 gestoßen. Als kleine Kostprobe hier also Maukka Perusjätkä – Vaatteet:

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13/07/2008

Telekolleg Finnisch – Lektion 1

In etwas mehr als einer Woche düsen wir endlich mal wieder nach Finnland. Höchste Zeit also, noch mal einen Schnellkurs in Finnisch zu belegen:

So klar und deutlich habe ich zwar noch keinen Finnen sprechen hören, aber so habe ich wenigstens auch mal ein Erfolgserlebnis, denn ich habe doch tatsächlich fast alles auf Anhieb verstanden.

Schalten Sie auch das nächste Mal wieder ein beim Telekolleg Finnisch!

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13/12/2007

Hejsan från Finland!

Jetzt wird es aber allerhöchste Zeit. Bald geht es schon wieder zurück und ich habe noch immer nichts berichtet.

Der Hinflug verlief ausgesprochen friedlich, was bei ein-, bzw. vierjährigen Mitreisenden ja schon mal bemerkenswert ist. Das Wetter konnte uns zunächst mal gar nicht schocken, fünf, sechs Grad im Dezember kennen wir aus Düsseldorf ja auch. Mittlerweile ist es dann doch nur noch ca. 0 Grad, was ja auch schon „dezemberlicher“ ist. Der Dienstag begann recht früh mit dem Besuch eines Krippenspiels. Üblicherweise bringen bei solchen Gelegenheiten ja kleine Kinder die hinlänglich bekannte Geschichte auf die Bühne, hier war es jedoch eine Seniorengruppe, was dazu führte, dass die Jungfrau Maria von einer Dame verkörpert wurde, die sich wohl nur noch dunkel an das Einsetzen Ihrer Menopause erinnern kann und der Chor der Engel auch schon etwas runzelig daher kam. Danach begann unser Shopping-Tag, den wir wir, wie meistens, im Einkaufscenter Sello abhielten. Inkki hat eine schöne Winterjacke von Karhu gefunden, ansonsten haben wir uns aber ziemlich zurückgehalten. Ich war schon ganz happy, dass ich mein geliebtes Ruisfileateria von Hesburger bekommen habe.

Stefan Bremer

Am Mittwochmorgen fuhren wir nach Helsinki, zum Unga Teatern. wo das Kinderstück „Julgubben och trolltrumman“, nach dem Bilderbuch von Mauri Kunnas, gezeigt wurde. Jesper hatte seinen Spass und es war auch wirklich sehr, sehr nett. Heute ist nun, zumindest für die Finnlandschweden, ein besonderer Tag: Luciadagen! Die diesjährige Lucia wird heute Abend vom Dom herab zum Volk steigen und einen kleinen Umzug über Alexandersgatan und Södra Esplanaden machen. Das wollen wir uns anschauen und hoffen auf angenehmes Wetter.

Hat mir denn mein Finnischkurs nun geholfen? Nun ja…eher nicht. Es ist aber auch zu verzwickt. Letztens begegnete mir ein Schild mit der Aufschrift: Maalitussi. Eine Maalitussi konnte ich mir eigentlich nur so vorstellen:

 

 

Tatsächlich war aber dieses gemeint:

Maltusche!

 

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04/11/2007

Finnisch mit Thilo: Learning by doing

Ein flüchtiger Blick auf die Hotelbelegung ist bei Dienstbeginn natürlich obligatorisch und was habe ich da heute entdeckt? Gäste aus Kirkkonummi! Das kam mir doch gleich bekannt vor, denn dort endet der Zug, der mich immer von Helsinki nach Grankulla bringt. Bei „uns Finnlandschweden“ heißt Kirkkonummi aber natürlich Kyrkslätt. Ich habe die Gäste also direkt mal darauf angesprochen und erwähnt, dass meine Frau doch aus der erweiterten Nachbarschaft stammt. Das ermutigte die nette Dame dann dazu, mich auf Finnisch anzureden. Hier kam mir dann mein ebenso kurzer wie hilfreicher Standardsatz „En ymmärrä!“ zu Hilfe (Ich nix verstehen!). Immerhin habe ich es dann aber geschafft den zu zahlenden Betrag auf Finnisch zu nennen, was der Dame ein anerkennendes „Joo, joo!“ entlockte. Im Weggehen sagte sie dann etwas zu ihrer Begleitung, das ich mit meinen rudimentären Kenntnissen als „Er hat eine finnische Frau.“ deuten konnte. Sie verabschiedete sich mit einem eher förmlichen „Näkemiin“, was ich mit einem, vielleicht eine Spur zu jovialen, „Hej hej!“ beantwortete. Meine Lehrerin Aniita hätte an dieser Stelle wahrscheinlich trotzdem gesagt: „Oikein hyvin.“.

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16/10/2007

Finnisch mit Thilo: Kappale viisi

Die gestrige Unterrichtseinheit hat mich wieder ein wenig versöhnt. Nach den obligatorischen Wiederholungsübungen ging es endlich mal recht zügig voran. Thema des Abends war der Genitiv. Wie so oft im Finnischen wäre das nicht allzu schwer, gäbe es nicht wieder zig Ausnahmen, die um Beachtung bitten. Eine besonders perfide Ausnahme ist z.B. dass sich die Genitivendung bei alten Wörtern von der moderner Wörter unterscheidet. Nehmen wir mal das Beispiel kiivi (Kiwi). Hier wird, ganz der grundsätzlichen Regel entsprechend, im Genitiv ein „-n“ angehängt, also kiivin. Beim so ähnlich erscheinenden Wort kivi (Stein) jedoch, wird aus dem „i“ zunächst mal ein „e“ und die Genitivform heißt dann kiven. Okay, warum auch nicht? Unser neu erworbenes Genitivwissen haben wir dann in Form solch schöner Sätze wie „Iso-Britannian pääkaupunki on Lontoo.“ („Großbritanniens Hauptstadt ist London.“) zur Anwendung gebracht. Das hört sich doch schon richtig nach Finnisch an!

Kleine Frage am Rande. Warum sind im Goethe-Gymnasium an den Volkshochschul-Abenden die Toiletten abgeschlossen? Irgendwann geht das noch mal in die Hose!

fun_plakate_finnisch.jpg

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14/10/2007

Finnisch mit Thilo

Mein Finnischkurs läuft, unterbrochen von zwei Wochen Herbstferien, immer noch und ich bin euch eigentlich noch kappale kolme und neljä schuldig. Aber ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so recht was ich dazu schreiben soll. Ich habe das Gefühl, dass es überhaupt nicht vorangeht. Gut, die Uhrzeiten und Wochentage sind dazu gekommen und noch ein paar andere Kleinigkeiten, aber insgesamt kommt es mir doch so vor, als würden wir ziemlich auf der Stelle treten. Nun sind 90 Minuten pro Woche eh schon nicht so viel, wenn davon aber immer erst mal fünf Minuten für den Anwesenheitscheck und weitere 10 Minuten für das abwechselnde Vorlesen von simpelsten Konjugationsübungen draufgehen, dann ist das schon ziemlich ermüdend und frustrierend. Mein nächster Finnlandbesuch steht schon in acht Wochen an und eigentlich hatte ich ja gehofft dann wenigstens schon mal selbständig einen Cider bestellen zu können oder ein wenig mit der S-Bahn-Schaffnerin shakern zu können. Das kann ich mir wohl abschminken.

Vielleicht sollte ich lieber versuchen M.A. Numminen als Privatlehrer zu engagieren. Der weiß scheinbar wie’s klingen soll:

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12/09/2007

Finnisch mit Thilo: Kappale kaksi

Überraschung des Abends: fast alle Teilnehmer von letzter Woche waren wieder da! Aber ehrlich gesagt hoffe ich schon noch, dass der eine oder andere noch das Handtuch werfen wird denn 25 Teilnehmer sind eigentlich fast 10 zu viel.

Zunächst haben wir noch mal die Zahlen durchgekaut, was scheinbar auch bei allen problemlos klappte. Die Zahlen sind wirklich ein dankbares Thema um schnelle Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Anschließend haben wir uns gegenseitig ein paar gebräuchliche Begrüßungsformeln zugeworfen wie z.B.:

Terve!

Hej!

Hyvää päivää! – Guten Tag!

Hyvää huomenta! – Guten Morgen!

Hyvää iltaa! – Guten Abend!

Hyvää yötä! – Gute Nacht!

Ich vermute mit einem nuschelig in den hochgezogenen Schal gemurmelten „Hej!“ wird man immer auf der sicheren Seite sein, wenn man nicht gerade zum Vorstellungsgespräch oder zum Besuch bei den Schwiegereltern eingeladen ist.

Damit war unser Tatendrang und auch die Doppelstunde noch nicht am Ende. Wir haben dann noch einige Verben konjugiert, diesmal inklusive des Plurals. Hier mal am Beispiel des Verbs asua – wohnen:

minä asun

sinä asut

hän asuu

me asumme

te asutte

he asuvat

In diesem Zusammenhang haben wir dann noch den sympathischen Kasus Inessiv  kennengelernt, der im Finnischen durch die Endung -ssa, bzw. -ssä gekennzeichnet ist und anzeigt wo etwas sich befindet oder passiert. Minä asun Düsseldorfissa. Das kleine „i“ wird als Bindeglied dazwischen gesetzt wenn das vorangegangene Wort auf einen Konsonanten endet.

Bisher ist es immer noch recht übersichtlich, aber bald wird wohl wieder dieser unsägliche Partitiv ins Spiel kommen, dessen Bildung und Verwendung mir schon beim ersten Anlauf Finnisch zu lernen komplett unklar blieb.

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03/09/2007

Finnisch mit Thilo: Kappale yksi

Komme soeben von meinem ersten Besuch beim Finnischkurs. Es waren erstaunlich viele Teilnehmer da, nämlich 25. Die meisten ungefähr in meinem Alter, vielleicht ein wenig jünger. Ich werde scheinbar langsam wirklich alt. Bin ja mal gespannt wie viele von diesen 25 auch beim letzten Termin Anfang Dezember noch dabei sein werden. Ist schon interessant, dass ich bei einigen schon nach den ersten fünf Minuten das Gefühl hatte, „das wird nie was werden“. Zunächst nahmen wir uns mal das Verb olla (sein) vor. Vielleicht möchte ja jemand mitlernen?

minä olen- ich bin

sinä olet – du bist

hän/se on – er/sie/es ist

Nun sollte sich jeder Kursteilnehmer vorstellen, was dann doch schnell ermüdend wurde. 25 mal „minä olen XXX“ zu hören hat mich jetzt nicht so richtig weiter gebracht. Immerhin hat uns unsere Dozentin Frau Paakkari dann direkt mal an die Fragebildung rangelassen.

olenko minä…? – bin ich…?

oletko sinä…? – bist du…?

onko hän/se…? – ist er/sie/es…?

Dann wieder die obligatorische Runde: Oletko sinä Hans-Jürgen? – Ei, minä en ole Hans-Jürgen. Minä olen Thilo.

Zur Auflockerung nahmen wir uns dann mal die Zahlen vor, die im Finnischen überraschend einfach und logisch aufgebaut sind:

nolla – null

yksi – eins

kaksi – zwei

kolme – drei

neljä – vier

viisi – fünf

kuusi – sechs

seitsemän – sieben

kahdeksan – acht

yhdeksän – neun

kymmenen – zehn

Das muss man nun halt einfach mal stupide auswendig lernen, denn damit kann man schon fast jede beliebige Zahl bilden. Bei den Zahlen 11 bis 19 setzt man einfach ein -toista dahinter und das war’s. Bei den Zahlen 20, 30, 40 usw… fügt man an die gerade gelernten Zahlen 1 bis 9 -kymmentä an und so hat man auch das schon. Merkt man sich jetzt noch:

sata -hundert

tuhat -tausend

miljoona – millionen

dann war’s das eigentlich schon. Kein Vergleich mit dem ach so hochgelobten Französisch, wo 80 auf ein mal 4 mal 20 ist.

Zum Abschluss hat uns Frau Paakkari dann noch verdeutlicht wie wichtig es ist ganz ähnlich aussehende Wörter unterschiedlich auszusprechen. Etwas schwierig ist es für deutsche Zungen auf doppelt vorkommenden Vokalen oder Konsonanten wirklich lang genug zu verweilen. Ein paar Beispiele sind:

sata – hundert / sataa – regnen

tuli – feuer / tuuli – Wind

viili – Dickmilch(lecker!) / villi – wild

latu – Piste / laatu – Qualität

kuka? – wer? / kukka – Blume

puro – Bach / puuro – Brei

Ja mei! Da habe ich ja doch schon so einiges gelernt, auch wenn mir das während des Kurses noch gar nicht so vorkam. Vor allem hat es mir aber schon so richtig Lust gemacht. Ich will jetzt richtig loslegen und beim nächsten Finnlandbesuch im Dezember werde ich dann mal überprüfen ob sich der Aufwand auch gelohnt hat.

Verpasst nicht die zweite Lektion von „Finnisch mit Thilo“!!!

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26/08/2007

Wieder voll im Saft

Eine recht beliebte Antwort auf die Frage „Wie war der Urlaub?“ ist, zumindest unter selbst ernannten Scherzkeksen, „Zu kurz!“. Das kann ich von meinem ausnahmsweise mal nicht sagen (also vom Urlaub!!!), denn die drei Wochen kamen vor wie eine kleine Ewigkeit, was nicht zuletzt auch am miesen Wetter liegen mag. Ich kann zwar auch nicht behaupten, dass ich mich direkt unbändig aufs Arbeiten gefreut hätte, aber immerhin hat es mir nichts ausgemacht und so tue ich also seit mittlerweile einer Woche wieder das wofür ich mehr oder weniger gerecht entlohnt werde. Als wäre ich damit noch nicht genug ausgelastet, startet am 03.09. auch noch das Projekt „Herr K. lernt Finnisch – Reloaded“. Vor drei Jahren hatte ich schon mal einen Kurs begonnen, leider wurde ich entgegen anderer Absprachen, dann aber immer wieder am betreffenden Abend zum Spätdienst eingeteilt und somit habe ich den Kurs dann nach ungefähr der Hälfte abgebrochen. Bis dahin lief es eigentlich ganz gut. Ich konnte mich auf Finnisch vorstellen, die Uhrzeit angeben und habe meine absolute Lieblingsvokabel kennengelernt. Schon mal was von Jäätelötötterö gehört? Das allermeiste habe ich aber mittlerweile wieder vergessen und dementsprechend fange ich jetzt also wieder bei Adam und Eva, ach nee auf Finnisch wohl eher Eeva, wieder an. Das sauteure Lehrbuch habe ich noch und allein dessen Titel lehrt den Lernwilligen bereits Demut vor der großen Aufgabe. Es heißt schlicht „Kieli Käyttoon. Suomen kielen alkeisoppikirja.“. Na dann mal gutes Gelingen!

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